Ozeanien

Der Markt und die Jungfrau Region

Die untenstehenden Kennzahlen beziehen sich auf die Jungfrau Region. Ausnahmen sind die durchschnittliche Aufenthaltsdauer und die Ausgaben pro Tag, diese beziehen sich auf die gesamte Schweiz (Quelle: Schweiz Tourismus).

Total Übernachtungen 2025 62'984
Veränderung zum Vorjahr 5%
Hauptreisezeit April - Juli, September - Oktober, Weihnachten und Neujahr
Ø-Aufenthaltsdauer 2.11 Nächte
Ausgaben pro Tag CHF 230.-
Personas Max, Quinn, Jo

Besonderheiten

Der Markt Ozeanien umfasst in der Logiernächtestatistik der Jungfrau Region Australien und Neuseeland, wobei Australien 2025 rund 93,5 % der Logiernächte ausmachte. Zum Vergleich: Neuseeland hat mit rund 5,36 Millionen Einwohnern eine kleinere Bevölkerung als der Grossraum Sydney.

Australier*innen sind reiseerfahren und mit Europa vertraut. Die wichtigsten Reisezeiten für die Schweiz liegen zwischen April und Juli, im September und Oktober sowie über Weihnachten und Neujahr. Europaflüge werden häufig bis zu sechs bis acht Monate im Voraus gebucht, wobei die Buchungen seit der Pandemie spontaner geworden sind.

Der Reisevertrieb spielt weiterhin eine wichtige Rolle: Rund 70 % der australischen Fernreisenden nutzen für mindestens einen Teil ihrer Reise ein Reisebüro.

Stimmung im Markt

Der Markt Ozeanien setzte seine positive Entwicklung 2025 fort: Die Hotelübernachtungen in der Schweiz stiegen um 4,3 % auf rund 484’000, in der Jungfrau Region um 4,7 % auf 62’984. Australien machte dabei 93,5 % der regionalen Logiernächte aus. Mit durchschnittlichen Tagesausgaben von rund 230 Franken zählt Ozeanien zu den ausgabestärkeren Märkten.

Gefragt sind hochwertige, individuell gestaltete Naturerlebnisse, Panoramazüge und längere, entschleunigte Reisen. Europaflüge werden häufig sechs bis acht Monate im Voraus gebucht. Gleichzeitig bleibt der Reisevertrieb bedeutend: Rund 70 % der australischen Fernreisenden nutzen für mindestens einen Teil der Reise ein Reisebüro.

Die Marktstimmung ist reisefreudig, wird 2026 jedoch durch unsichere Flugverbindungen und mögliche Luftraumbeschränkungen im Nahen Osten gedämpft. Dies führt eher zu verzögerten Buchungen und angepassten Reiserouten als zu einem grundsätzlichen Rückgang des Interesses an Europa und der Schweiz.