United Kingdom

Der Markt und die Jungfrau Region

Die untenstehenden Kennzahlen beziehen sich auf die Jungfrau Region. Ausnahmen sind die durchschnittliche Aufenthaltsdauer und die Ausgaben pro Tag, diese beziehen sich auf die gesamte Schweiz (Quelle: Schweiz Tourismus).

Total Übernachtungen 2024 176'960
Veränderung zum Vorjahr 2.9%
Hauptreisezeit Februar, Juni, Juli, August
Ø-Aufenthaltsdauer 2.25 Nächte
Ausgaben pro Tag CHF 210.-
Personas Max (25%), Pat (22%), Kris (20%)

Besonderheiten

Rund 91 % des britischen Übernachtungsvolumens in der Schweiz stammen aus England, vor allem aus London und Südostengland. Schottland, Wales und Nordirland stellen zusammen knapp 9 %.

2025 lag UK auf Platz 4 der 29 Märkte von Schweiz Tourismus und war der drittgrösste ausländische Quellmarkt. 51 % der britischen Hotelübernachtungen entfielen auf Vier- und Fünfsternehotels.      

Die Briten haben eine lange Geschichte in der Jungfrau Region (Mürren als Wiege des Skisports) und sind oftmals wiederkehrende Gäste. Schweizweit waren 2025 36,9 % der britischen Gäste Erstbesuchende; eine Mehrheit hatte die Schweiz somit bereits zuvor besucht.

Die Marktbearbeitung der JRT in UK wird durch einen eigenen Repräsentanten in London verstärkt.

Stimmung im Markt

Der britische Markt entwickelte sich 2025 positiv: Die Hotelübernachtungen in der Schweiz stiegen um 7,5 % auf 1,74 Millionen, in der Jungfrau Region um 2,9 % auf 176’960. Rund die Hälfte der Übernachtungen entfällt auf Vier- und Fünfsternehotels, womit UK innerhalb Europas ein wichtiger Premium-Markt bleibt.

Wintersport ist weiterhin ein zentrales Reisemotiv. Gleichzeitig gewinnen der alpine Sommer, Reisen ausserhalb der Hochsaison, Bahnreisen, Wellness und generationenübergreifende Ferien an Bedeutung. Die Schweiz profitiert zudem von der Nachfrage nach kühleren Sommerdestinationen.

Die Marktstimmung ist vorsichtig positiv. Inflation, Energiepreise und politische Unsicherheit belasten das Konsumvertrauen und führen zu späteren Buchungen. Reisen besitzt für britische Konsument*innen jedoch weiterhin eine hohe Priorität; insbesondere europäische Kurzstreckenziele zeigen sich robust.